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100 Jahre Kapper Kirchenofen
 
Eine Sonderausstellung der Fördervereine Kapper Cappe e.V. und Ofen- und Keramikmuseum Velten e.V.


Eine kleine, kaum mehr als zehn Zeilen umfassende, Zeitungsnotiz im Zehdenicker Anzeiger aus dem Jahr 1911 war Ideengeber für die Sonderpräsentation ‚100 Jahre Kapper Kirchenofen’, die bis Ende Mai nächsten Jahres in den Räumlichkeiten der Kapper Kirche zu sehen sein wird.
Hierin hieß es, dass die Gemeinde Kappe (heute im Landkreis Oberhavel, ca. 8 km südöstlich von Zehdenick), die in der Mitte des 18. Jahrhunderts von Friedrich dem Großen als Siedlung für reformierte Pfälzer angelegt wurde, im Jahr 1911 dank einer testamentarischen Verfügung von Georg Friedrich Krug für ihr Gotteshaus einen Kirchenofen als Heizquelle erwarb. Der Ofen stammt aus dem Königlichen Hüttenamt Wasseralfingen (Baden-Württemberg).
Noch um 1880 war das Heizen von Kirchen eher die Ausnahme, was nicht zuletzt an einer fehlenden Informationspolitik lag. Erst in den Jahren vor der Jahrhundertwende gelang aufgrund genau kalkulierter Kosten und entsprechender Werbemaßnahmen eine weitere Verbreitung der (Heiz-)Idee. Der Kapper Kirchenofen im neogotischen Stil ist im Landkreis einzigartig.

Für die Fördervereine Kapper Cappe e.V. und Ofen- und Keramikmuseum Velten e.V. ist dieses runde Jubiläum ein willkommener Anlass, um sich auf Spurensuche zu begeben nach den Besonderheiten der eisernen Öfen und im Besonderen der Kirchenöfen. So zeigt Ihnen die Ausstellung Interessantes zur Geschichte der Kirchenöfen im Allgemeinen und Speziellen, zum Königlichen Hüttenamt Wasseralfingen und seiner Produktpalette sowie eine Kleine Ofengeschichte der eisernen Öfen.

Die Ausstellung ist nach telefonischer Voranmeldung zu besichtigen:
Förderverein Kapper Cappe e.V, Vorsitz Christian Schulze
Kapper Dorfstraße 37; 16792 Zehdenick./ OT Kappe; Tel.: 03307 315 090

 
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Ofen der Kirche zu Kappe